Beim Hochglanzverdichten bekommt das Aluminium selbst seinen Glanz zurück — es wird keine neue Farbschicht aufgetragen. Die vorhandene Oberfläche wird in mehreren Schleifstufen bearbeitet und anschließend verdichtet.

Das Ergebnis ist ein tiefer, metallischer Glanz, der aus dem Material selbst kommt und nicht aufgemalt wirkt. Geeignet für Alu-Felgen und Alu-Teile.

Der Unterschied zur Pulverbeschichtung: Pulverbeschichten legt eine neue, farbige Schicht auf das Teil. Hochglanzverdichten arbeitet ausschließlich mit der Originaloberfläche.

Ablauf

So läuft das Hochglanzverdichten ab.

  1. 01

    Chemisches Soft-Entlacken

    Vorhandene Lackschichten werden schonend entfernt.

  2. 02

    Bordsteinschäden entfernen

    Falls vorhanden — Kantenschäden werden vor dem Schliff ausgearbeitet.

  3. 03

    Vorschliff

    Grobe Unebenheiten und Spuren werden abgetragen.

  4. 04

    Feinschliff

    Schrittweise feinere Körnungen bringen die Oberfläche auf Hochglanzniveau.

  5. 05

    Verdichten

    Die Oberfläche wird verdichtet — daher der tiefe, metallische Glanz.

  6. 06

    Keramik- oder Acrylklarlack-Versiegelung

    Optional — als Schutz der fertigen Oberfläche.

Verfahren

Was beim Verdichten mit dem Material passiert.

Der Schliff allein macht eine Oberfläche glatt, aber noch nicht wirklich glänzend. Aluminium ist ein vergleichsweise weiches Material — nach dem Feinschliff bleiben mikroskopisch feine Strukturen zurück, die das Licht streuen statt es zu spiegeln.

Beim Verdichten wird die oberste Materialschicht mechanisch nachbearbeitet und geschlossen. Die Oberfläche wird dabei nicht nur glätter, sondern dichter — daher der Name. Das Licht wird jetzt reflektiert statt gestreut, und genau daraus entsteht der tiefe, metallische Glanz.

Der entscheidende Unterschied zu jeder Art von Lackierung: Dieser Glanz kommt aus dem Material selbst. Es liegt nichts obendrauf, was abplatzen könnte.

Eignung

Für welche Teile das Verfahren funktioniert.

Hochglanzverdichten funktioniert bei Aluminium — also Alu-Felgen und Alu-Teilen. Bei Stahl oder anderen Werkstoffen ist das Verfahren nicht anwendbar; dort ist die Pulverbeschichtung der richtige Weg.

Auch beim Zustand gibt es Grenzen. Tiefe Kerben, Risse oder großflächige Korrosionsschäden lassen sich nicht wegpolieren, weil beim Schleifen Material abgetragen wird — und das ist begrenzt. Leichte Bordsteinschäden arbeiten wir dagegen vor dem Schliff aus.

Am besten schickst du uns vorab ein, zwei Fotos. Dann sagen wir dir ehrlich, ob sich Verdichten lohnt oder ob eine Pulverbeschichtung in dem Fall das bessere Ergebnis bringt.

Schutz

Versiegeln oder offen lassen?

Eine verdichtete Alu-Oberfläche ist blankes Metall. Ohne Schutzschicht reagiert sie mit der Umgebung — Streusalz, Bremsstaub und Feuchtigkeit setzen ihr auf Dauer zu, und der Glanz lässt nach.

Deshalb bieten wir als optionalen letzten Schritt eine Versiegelung an: entweder mit Keramik oder mit Acryl-Klarpulver. Beide legen eine transparente Schutzschicht über die verdichtete Oberfläche, ohne den Glanz zu nehmen.

Für Felgen, die ganzjährig gefahren werden, ist eine Versiegelung praktisch Pflicht. Bei Schmuckstücken, Ausstellungsteilen oder Sommerfelgen, die gepflegt werden, kann man darüber reden — sprich uns einfach an.

FAQ

Häufige Fragen.

Was ist der Unterschied zur Pulverbeschichtung?

Pulverbeschichten trägt eine neue, farbige Schicht auf. Hochglanzverdichten poliert und verdichtet die vorhandene Alu-Oberfläche, ohne neue Farbe aufzutragen.

Für welche Teile eignet sich das Verfahren?

Für Alu-Felgen und Alu-Teile.

Kann die Oberfläche versiegelt werden?

Ja, optional mit Keramik- oder Acrylklarlack-Versiegelung.

Was kostet Hochglanzverdichten?

Der Preis richtet sich nach Teil und Zustand. Ein Angebot gibt es nach kurzer Rücksprache.

Anfrage

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Schreib uns kurz, um welches Teil es geht. Wir melden uns mit Einschätzung und Angebot zurück.